Vintage Picknick zum Ladies Day Krefeld 2017

There are not many really good excuses in Germany to get your hat out. At least unless you really enjoy to stand out. OK – so I don’t mind but sometimes it is nice not to be more or less the only one. And for that I love the Ladies Day at the racecourse in Krefeld.
Es gibt nicht viele gute Gelegenheiten in Deutschland seinen Hut auszuführen. Zumindest nicht wenn man nicht auffallen will. Gut, das macht mir wenig aus. Aber es schon mal wieder schön nicht die einzige zu sein. Auch deswegen liebe ich den Ladies Day des Krefelder Rennclubs.

Even if you don’t come with a hat you can get one – ‚Hauptsache kostbar‘ has a stand there. I quite fell in love with this leopard and feather creation.
Auch wer nicht mit Hut anreist, kann noch eine Kreation am Stand von ‚Hauptsache kostbar‚  erwerben. Dieser Hut mit Leofilz und den Fasanenfedern hat mich begeistert.

So it is not Ascot – but for Germany the ladies spruce up surprisingly nice. As I write this I am on my holidays on a small island in the North Sea where fleece jackets are predominant in their natural habitat and feel as much at home as the seals on the sandbanks. Quite a contrast!
This is Anke – a few years back she won the hat competition. This is her wedding head piece. The bow fascinator is striking.
Nunja, ascot ist es nicht – aber für deutsche Verhältnisse machen sich die Ladies sehr, sehr schick. Momentan bin ich im Urlaub auf Borkum – wo sich das Fleecejäckchen in seiner natürlichen Umgebung mindestens so heimisch wie die Robben auf den Sandbänken fühlt. Das ist ein ziemlicher Kontrast.
Abgebildet ist hier Anke, die vor einigen Jahren auch schon mal den Hutwettbewerb gewonnen hat. Dieses Jahr dabei mit ihrem Hochzeits-Kopfschmuck. Der Fascinator mit der Riesenschleife ist einfach grossartig.

Three times turns things already into a tradition and this year the weather for Ladies Day was once more excellent. Almost a bit too hot. Our first time in 2015 was quite nippy (and wet).
Ab dreimal kann man schon von einer Tradition sprechen, Dieses Jahr war das Wetter grossartig. Fast etwas zu heiss. Bei unserem ersten Besuch 2015 war es ziemlich kühl (und nass).

I had god child number two, Eva, in tow. Though truth to be told I wonder a bit about the part who was in who’s tow. Both of us digging into the atmosphere – the hats, the horses, the races and a tiny bit of betting.
Ich hatte Eva, meine Patenkind Nr.2 dabei. Allerdings bleibt die Frage offen wer wen im Schlepp hatte. Wir beide hatten aber viel Spass an der Atmosphäre – mit den Hüten, den Pferden, den Rennen und auch mit kleinen Wetten.

Going places with kids is great – and fortunately she wasn’t bored but had great fun to dress up. Usually quite the tomboy (I prefer the German wildling) she was quite the little lady on the day.
Kinder mitzunehmen kann ein grosser Spass für alle Beteiligten sein – und den hatte sie auch. Auch was das herausputzen anbelangte. Sonst eher Wildfang – für den Tag sehr ladylike.

I gave Eva my Candy Fascinator which I made for the French Curves. She got lots of comments for her outfit and that little hat. Another friend – Birgit had her Pinscher Amy with her. Cuteness overload on from of the old London Bus – the both of them!
Eva bekam meinen BonBon-Fascinator, den ich im März für die French Curves hergestellt habe. Für den Look mit dem Hütchen gab es viele, viele Komplimente. Birgit, eine meiner Freundinnen hat Amy Pinscher mitgebracht – beide für sich sind ein Hingucker. Zusammen vor dem Londoner Bus löst das fast einen Zuckerschock aus!

This year we decided to have a picnic by the racecourse close to the finish line. Excellent choice!
Die Entscheidung ein Picknick in der Nähe der Ziellinie zu machen war hervorragend!

The annual hat competition was extremely well attended this year. The winner of the special vintage price went rightfully to the self-created „killer cherry“ on the right. Super stylish in red gingham – though I also really liked her sister’s outfit (2nd from right) – the stripey one with the boater. The special vintage price was a 50 EUR voucher for Ricarda Engelsberger’s shop ‚Mein wunderbarer Hutsalon‘.
Der grosse Hutwettbwerb war dieses Jahr besonders gut besucht. Den zusätzlichen Vintagepreis hat die „Killer Kirsche“ rechts mit einer Eigenkreation verdient gewonnen. Super stylish im roten Vichykaro – allerdings gefiel mir auch das Outfit ihrer Schwester (2te von rechts) mit der Kreissäge und dem gestreiften Kleid super gut. Der Vintagepreis war ein 50 EUR Gutschein von Ricarda Engelsbergers Atelier ‚Mein wunderbarer Hutsalon‘.

We hit the press, I found that on my desk on Monday – since I also work in Krefeld. And we were also featured in the photo gallery. The lovely Ricarda from ‚Mein wunderbarer Hutsalon‘ and her friend in a wonderful Victorian dress are on page 2.
Wir haben es gross in die Presse geschafft. Am Montag wartete diese Seite aus der Tageszeitung auf mich. Nicht wundern ich arbeite auch in Krefeld. Wir haben es auch in die Fotostrecke geschafft. Die wunderbare Ricarda Engelsberger von „Mein wunderbarer Hutsalon“  und eine Freundin im viktorianischen Outfit sind auf Seite 2.

Tsssss – forgot to do my usual selfie on the day.
Habe doch glatt am Tag selber mein übliches Selfie vergessen.

My birthday hat by Hüte von Hand. Sometimes it takes a little longer to make up your mind. I saw this beauty 2015 at one of the largest regional craft markets and this year the hat was recreated for me.
Ahhhh, mein Geburtstagshut von Hüte von Hand. Manchmal dauert es etwas länger bis man sich einen Ruck gibt: 2015 auf dem Flachsmarkt gesehen und dieses Jahr von Susanne Bollman für mich noch einmal hergestellt worden. 

This jockey and race horses scarf is probably from the 1960s – not silk though, as stated by its eBay seller and goes well with the straw bag.
Dieser Jockey- und Rennpferde-Schal ist vermutlich aus den 1960gern- leider nicht aus Seide, wie vom eBay-Händler angegeben und passt gut zur einfachen Strohtasche.


The brooches with the jockey and the lucky heather with a horseshoe are vintage frinds from eBay. The necklace with the red stone is by Fräulein Wildkirsch.
Die Jockey und die Brosche mit dem Heidekraut und dem Hufeisen sind vintage und bei eBay vor einigen Jahren gefunden. Die Kette mit dem Anhänger ist von Fräulein Wildkirsch.


Tartan rules!
Beide im Schottenkaro.


Miss Kittenheel:

hat: Hüte von Hand
dress: by HellBunny
petticoat: canvas underskirt by Pin-Up-Girl-Clothing, 2014
heels: Deichmann, 2014
sunnies: no name, 2016
necklace: Fräulein Wildkirsch – Link zum Dawanda-Shop, 2016
brooches, straw bag + jockey scarf: vintage

God Child No.2 / Mini-Me:
dress: Holly in red check by LindyBop, 2016
petticoat: LindyBop in flamingo/ coral pink, 2016
shoes: no idea
fascinator: Miss Kittenheel

#fashionpassion – ü30Blogger & Friends

I am a clothes horse. Been one for mosts parts of my life. Only at times when I had issues with myself I neglected to enjoy dressing. There are a few years in my life when that was the case and quite often weight gain was involved.

Ich liebe Kleidung. Das war eigentlich schon fast immer so. Nur zu Zeiten, in denen ich mich selber nicht mag, kümmert es mich auch wenig, was ich anziehe. Es gab immer wieder einige Jahre in meinem Leben als das der Fall war. Meist ging das mit Gewichtszunahme einher.


There were some years in my 20s when I wanted to be invisible. And dressed like everyone else. Like good fat people did in the late 90s. Loose shirts ending between my thighs and my knees. Hardly any skirts, let alone dresses.

Es gab einige Jahre in meinen Zwanzigern da wollte ich unsichtbar sein. Und ich lief herum wie alle anderen auch. Zumindest wie alle anderen guten Dicken in den späten 90gern. Weite Oberteile, die irgendwo zwischen Oberschenkel und Knie aufhörten. Fast keine Röcke und vor allem keine Kleider.

It all changed in my late 20s, not long before I turned 30. I discovered webpages from the US. With clothes that were a far cry from what I was used to. And H&M had good and fun things in their back then relatively new plus size department. I picked up a taste for fashion and slowly wore more fitted clothes. Baby steps. A lot of them.

Das änderte sich in meinem in späteren Zwanzigern, kurz bevor ich 30 wurde. Ich hatte Webseiten aus den Staaten entdeckt. Mit Kleidung, die meilenweit von dem entfernt war was ich für meine Größe kannte. H&M hatte damals in der Plussize-Abteilung noch spannende Sachen. Ich hatte wieder Gefallen an der Kleidung für mich gefunden. An der Mode. Und fing ganz langsam an figurnähere Sachen zu tragen. In vielen kleinen und zaghaften Schritten.

I love fashion though. When I was 14 or 15 I even dug up the Barbies again and created clothes for them inspired by the latest Haute Couture trends from Paris. These days I really love a 1950s vintage style. Because it flatters my shape. I get a lot of appreciation from random strangers and almost half of them are female.

Ich liebe Mode. Auch wenn ich einige Jahre irgendwie außen vor war. Mit 14 oder 15 habe ich sogar noch einmal die Barbies hervorgeholt. Die bekamen dann Sachen, die den neusten Haute Couture Trends aus Paris entsprachen. Seit einigen Jahren trage ich einen 1950ger Jahre inspirierten Vintagelook. Und ich bekomme sehr sehr viel Zustimmung  dafür auch von völlig Fremden, und fast die Hälfte davon sind Frauen.

I love colours and novelty prints. The Venice skirt fits that bill perfectly. A few years ago I wore a lot of  flowers to my outfits. The yellow rose is a nod to that. I do love accessories. The „hatbox“ handbag is quite often decorated with some fun stuff – like these shoes. Not really Barbiesized, think Crossdresser Ken. The necklace is vintage.

Ich liebe Farben und so genannte Novelty Prints. Vor einigen Jahren habe ich zu fast jedem Outfit ein Ansteckblume getragen. Die gelbe Rose kommt noch aus der Zeit. Ich mag Accessoires – die Hutschachtel-Handtasche bekommt gerne noch einen Akzent, wie dieser Schuhanhänger. Weniger was für Barbie, die Grösse ist mehr für Crossdresser-Ken. Die Kette ist alt, und passt auch um den Hals.

Skirt: contessa in yellow by LindyBop, 2016
Shirt: H&M, ca. 2011
Shoes: BonPrix, ca. 2015
Handbag & Sunglasses: no name, 2016 & 2014
Corsage/ flower: 2008
Necklace: Vintage, ca. 1950sViel Spass mit den anderen Beiträgen!


Team Kittenheel and Spring Cocktails

„No man is an Island.“ Even tough I am usually the only one on my pics on this blog, Miss Kittenheel couldn’t work without help. So who are the invisible people behind my blog? Who is part of that crew?
„Kein Mann ist eine Insel“ Auch wenn ich auf den Bildern auf diesem Blog fast immer alleine bin, würde Miss Kittenheel ohne Hilfe gar nicht gehen. Wer sind die unsichtbaren Helfer? Wer gehört zur Crew?

As you can see from a selection of favoured backgrounds I fortunately rely on more than one person who helps with the photos. Most pictures are either taken by my mum, my best friend Pam, three of my colleagues and my cousin. My average shooting takes 5-10 minutes. That includes outfit variations such as taking the jacket off.
Wie es die bezorzugten Hintergründe vermuten lassen, gibt es mehrere Personen die bei mir die Fotos machen. Die meisten Bilder sind entweder von meiner Ma, m Inter besten Freundin Pam, drei meiner Kollegen und meiner Cousine. Eine durchschnittliche Fotosession dauert bei mir 5-10 Minuten. Inkl. Variationen des Outfits wie ohne Jacke.


Pam was the first person I met in Bochum outside of work and hit it off right away. We both lived quite a while in the UK. During my pertussis confinement in September she was the only person I saw twice a week. We went together to the supermarket and continued my blog. That gave my life a slither of normality.
Usual photo spot: in the courtyard.
Pam war die erste Person, die ich in Bochum jenseits der Arbeit kennengelernt hatte. Und wir hatten direkt einige Gemeinsamkeiten. Wir hatten beide kurz vorher noch in Großbritannien gelebt. Während meines Keuchhustens im September war sie die einzige, die ich zweimal die Woche gesehen hatte. Sie half mir beim einkaufen und mit dem Blog. Letzteres hat für einen Hauch Normalität gesorgt.
Üblicher Bildhintergrund: mein Innenhof in Bochum.

The colleagues who help with the pics are three people. Torsten my best male friend, father of the younger godchild and her sister. He is responsible for my daily commute into the Rhineland. Laura and Franzi have the patience of Saints. We usually take those pics before we go out to Lunch. Tuesday is the day for pizza and pics. Sometimes Friday afternoon.
Usual photo spot: the brick wall dating from the 18th century
Es sind drei Kollegen, die mit den Bildern helfen. Torsten, mein bester Freund, Vater des jüngeren Patenkindes und ihrer Schwester. Wir kennen uns aus dem Studium. Er ist verantwortlich dafür dass ich fast jeden Tag ins Rheinland pendele. Laura und Franzi haben eine Engelsgeduld. Dienstags ist meist der Tag für Pizza und Fotos. Manchmal auch erst Freitags nachmittags.
Üblicher Bildhintergrund: die Ziegelmauer aus dem 18. Jahrhundert

My mum. Another one with the patience of a saint. A bit reluctant at first as a photographer but she grew splendidly into that job. One of the biggest fans of my Blog. And she doesn’t mince her words when she doesn’t like or approves an outfit. Her approach is classical – fashion has to flatter.
Usual photo spot is at their home the garage door (or at mine the courtyard).
Meine Mutter. Noch jemand mit einer Engelsgeduld. Zuerst etwas wiederstrebend, hat sie sich hervorragend in der Rolle als (Blog-)Fotografin gemacht. Und sie ist einer der größten Fans meines Blogs. Kritik gibt es auch, wenn ihr ein Outfit nicht gefällt oder die es unvorteilhaft findet. Ihr Ansatz ist sehr klassisch, Kleidung muss vorteilhaft und typgerecht sein.
Üblicher Bildhintergrund: das blaue Garagentor oder im Vorgarten (oder bei mir im Innenhof)

My cousin Nadia. Not only a skilled singer and harpist but also a good and enthusiastic photographer. The one who gives the clearest directions. She and her sister are the ones responsible that I have a blog. It is a shame that we don’t see each other more often.
We don’t have a usual photo spot.
Meine Cousine Nadia. Nadia ist nicht nur eine verdammt gute Sängerin und Harfinistin aber auch eine enthusiastische Blogfotografin. Diejenige, die die klarsten Anweisungen gibt. Sie und ihre Schwester sind schuld dass die ich meinen Blog habe. Leider sehen wir uns nicht öfter.
Wir haben keinen üblichen Bildhintergrund.

And the there are also many others who help out – fellow bloggers at events, friends and acquaintances. Also random strangers that look trustworthy (and not too fast) when I am on my own. A fair share of elderly ladies have contributed that way to my blog or my Instagram feed. That is the good thing about taking pics with the tablet. It is easy to use. Even for people who don’t have a smartphone. The display is big, bright and so is the button to take the pics.
Und dann gibt es noch viele andere die mal aushelfen – andere Bloggerinnen bei events, Freunde und Bekannte. Manchmal auch wenn ich alleine unterwegs bin irgendwelche Fremden, die vertrauenserweckend (und nicht zu schnell) aussehen. Auf die Tour haben schon diverse ältere Damen ihre ersten Erfahrungen mit einem Tablet gemacht und so ihren Beitrag zu meinem Blog oder Instagram-Feed gemacht. Es ist einfach zu bedienen. Auch für Menschen ohne Smartphone. Es gibt keine Hemmschwelle, wie bei einer Spiegelreflexkamera. Das Display ist groß, hell und der Knopf für die Bilder ist super einfach zu finden.




dress: Audrey in black coctails by LindyBop, 2015, winter look see New Years Eve 2015
cardigan: favourite cropped cardi by Boden Clothing, ebay 2016
kittenheels: Tamaris, eBay 2015
scarf + sunglasses: Primark, ca. 2014 + 2016
brooch: Luxulite via Etsy, 2015
saucer hat: TK Maxx, 2014 – worn last time on the blog an in real life for Ladies Day 2015
wench belt: ASOS, 2015
balloon + flag: Pulse of Europe

PS: These pics were taken by Pam
PS: Pam hat diese Bilder gemacht. 

German Curves: One of the Boys – Dandy Style

This month the German Curves are taking a different turn. The theme is „One of the Boys“. To create a more masculin or androgyn look. For me that topic is a blast from the past. Between 16 and 18 I wasn’t just a Sherlockian but also a big fan of the dandy style.
Diesen Monat haben die German Curves ein etwas ungewöhlicheres Thema – es ist „One of the Boys“. Es geht darum ein maskulines oder androgynes Outfit zu schaffen. Für mich ist das ein Ausflug in meine Vergangenheit. Zwischen 16 und 18 war ich nicht nur ein grosser Sherlock-Holmes-Fan, sondern auch begeistert vom Dandy Look.


I used to own a velvet dinner jacket and a cutaway and wore both to school. With hats – bowlers, fedoras, top hats, paper boys caps, waist coats, cravats, ties and bow ties. I had only one skirt. A long black plaited chiffon skirt. I had to smile when they made a comeback last year.
Ich hatte ein schwarzes Samt-Jackett und einen Cutaway und habe beide auch regelmässig zur Schule getragen. Zusammen mit Hüten – Melonen, Trilbies, Zylindern, Kappen, Westen, Krawatten, Halstüchern, Fliegen, Herrenschals. Ich hatte nur einen Rock. Einen langen Faltenrock aus schwarzem Chiffon. Ich musste etwas grinsen als die letztes Jahr ein Comeback hatten.

All in all my style wasn’t very feminin back then. Despite my rather womanly shape. I woudn’t have worn a flouncy scarf with that, but a neat vintage men’s scarf. And I felt big. Quite big. Though I was only a size EU 42/44 (UK 14/16 or US 12/14). But I felt massive. I wish bodypositivity would have met me much earlier in my life.
Alles in allem war damals mein Stil nicht sehr feminim. Trotz meiner sehr weiblichen Form. Ich hätte damals aber nie so ein flatterndes Tuch dazu getragen, dafür einen adretten alten Herrenschal. Obwohl ich damals nur eine Grösse 42/44 trug, kam ich mir dick vor. Richtig dick. Leider war damals Bodypositivity noch kein Ding.

I can still tie a bow tie. I had to ask a friend for the pocket square. Never really used these back in my dandy days. This is a loan from my best friend’s husband. Who really loves his bow ties. My tie is from my dad from the 70s when he really liked to wear suits to the office. Guess that might be why I quite like men in well fitting suits.
Ich kann immer noch eine Fliege binden. Ich musste einen Freund nach einem Einstecktuch fragen. Die waren irgendwie nie meins. Ausgeliehen hat mir das der Mann meiner besten Freundin. Der wiederum ein grosser Fan von fliegen ist. Meine Krawatte ist von meinem Dad aus den 1970gern. Damals hat er sehr gerne Anzüge ins Büro getragen. Wahrscheinlich ist das mit einer der Gründe warum ich Männer in gutsitzenden Anzügen mag.

The pin is the new logo for Bochum. 
Der Pin ist das neue Logo für Bochum

And what would a proper dandy be without a pocket watch?  I got this one for my 17th birthday.
Was wäre ein anständiger Dandy ohne eine Taschenuhr? Die hier habe ich zu meinem 17. Geburtstag bekommen.

This pocket watch is from my great grand father. As much as I loved it, it didn’t have a lid. For everyday use I used to have a stainless steel one from my grand father. It got broke as the chain didn’t hold and it fell on the ground when I ran to the tram.
Diese Taschenuhr ist von meinem Urgrossvater. So sehr sie mir auch gefiel – ich wollte eine mit Deckel. Für den Alltag hatte ich eine von meinem Opa aus Edelstahl. Leider ging die kaputt als ich mal zur Strassenbahn gerannt bin, sie fiel aus der Westentasche, die Kette hielt nicht und die Uhr landete auf dem Boden.

This is my uncle Albin’s pocket watch. Family lore says the lid got broken when he tossed it behind the oven when the red army came to raid their homes. After his death my aunt gave it to my dad. The two were very close.
Das hier ist die Taschenuhr meines Onkel Albin. Die Familienlegende sagt, der Deckel ging kaputt als er die Uhr hinter den Ofen geworfen hat als die Russen ihr Haus durchsuchten. Nach seinem Tod gab meine Tante meinem Vater die Uhr. Die beiden standen sich sehr nah.

I don’t have many of my old hats from these days anymore. This hat was given to my dad from his sister. It used to belong to her partner. You’ll meet it again in autumn.
Ich habe nicht mehr viele Hüte aus meiner Dandyzeit. Den Hut bekam mein Dad von seiner Schwester. Der gehörte ihrem letzen Lebensgefährten. Den Hut sehr ihr im Herbst wieder.

So how do you like my style?
Und, wie gefällt Euch mein Stil?

blazer: tweed blazer by Boden, 2015
waist coat: George, bought 2nd hand on eBay 2014
shirt: Marks & Spencer, ca. 2012
pants: khaki chinos by Elvi, 2015
brogies/ oxford shoes: Deichmann, 2014
70s tie + 1920s pocket watch: vintage
dotted scarf: Primark 2014/2015
sunglasses + pochette / pocket square/ hankerchief: no name
handbag: Bree, a cast-off from my Mum

Ich bin wahnsinnig gespannt was die anderen so zu unserem Ausflug in die Herrenabteilung zeigen. 
I am quite excited what the others will do for our trip to the men’s department. Most contributions will be German only. But have fun with the pics.

 


The KittyBike at the Tweedrun Gütersloh

Last weekend I joined my first Tweedrun. A Tweedrun is a group tour on historic (or retro) bikes dressed in classic British attire. A mix of Downton Abbey and Landgirls on bikes. The location for my first one was in Gütersloh. Where it is nice and flat. It was on St. George’s Day, rather fitting.
Letztes Wochenende war ich auf meinem ersten Tweedrun – mehr dazu in diesem Blogpost. Ein Tweedrun ist eine Gruppen-Fahrradtour auf historischen (oder retro) Rädern in klassisch britischer Kleidung. Ein bisschen wie ein Mix aus Downton Abbey und Landgirls auf Fahrrädern. Der Ort meines Debuts war in Gütersloh. Da ist es nett und flach. Sehr passend fand das Ganze am St. George’s Day statt – der heilige Georg ist der Schutzpatron der Engländer.

When I picked out the event (and had lengthy thoughts about my outfit) one thing became clear – I didn’t have an adequate bike for it. As „der bike“ is fast and light, but not at all retro. Nor did I know someone who’d borrow me theirs.
Als ich mir das Event aussuchte (und mir mental mein Outfit zusammenstellte) wurde eine Sache klar – ich brauchte ein passendes Fahrrad. Denn „der Fahrrad“ ist zwar schnell und leicht, aber so gar nicht retro. Jemanden mit Retrorad, der mir das leihen würde oder könnte kenne ich leider auch nicht.

Last year one of my best friends told me that he still had an old bike on the attic. That was when I voluntarily gave up not only driving for three weeks for cycling but also being taken along in a car. The latter is darn unpractical.  Anyway – on the first Sunday in April I met not only the other godchild and family for ice cream but also to meet the bike.
Letzes Jahr hatte mir einer meiner besten Freund gesagt das er noch ein altes Damenrad auf dem Speicher hat. Das war zu der Zeit als ich Stadtradelstar war. Da habe ich freiwillig nicht nur drei Wochen aufs Autofahren zu Gunsten fürs Fahrrad verzichtet, sondern durfte auch nicht mitgenommen werden. Letzteres ist wirklich verdammt unpraktisch. Anyway – am ersten Sonntag im April habe ich nicht nur das andere Patenkind und Familie getroffen sondern auch mein „neues“ Fahrrad.

The bike used to belong to my friend’s grandmother. Bought with the grandfather’s in a matching set together with a gentleman’s bike with a bar. After the grandmother died, his grandfather decided the bar was too much hustle to handle. After he died the bike went up onto the barn’s attic. And there it stayed for about 15 years.
Das Fahrrad gehörte ursprünglich der Oma des Freundes. Es wurde mit einem passenden Herrenrad für den Opa gekauft. Nachdem Tod der  Grossmutter nutze ihr Mann das Rad. Bis auch er starb. Dann wanderte es auf den Speicher in der Scheune und blieb da. Für 15 Jahre.

the cute cafe of the Stadtmuseum
Das entzückende Cafe des Stadtmuseums

It was rusty in places and  overall rather dirty, the tires were flat, the front light broken. But a Gazelle is made to last. The classic Holland bike. Dark green. No fancy gears – but it runs smooth. It weighs too much to take it along on a daily commute. The lifts are way too often out of order for that.
Es war in Teilen rostig und insgesamt sehr dreckig, die Reifen waren platt, das Vorderlicht kaputt. Aber eine Gazelle wird quasi für die Ewigkeit gebaut. Es ist das klassische Hollandrad. In Dunkelgrün. Ohne Gangschaltung – aber es läuft wunderbar. Zum täglichen Pendeln mit der Bahn ist es mir allerdings zu schwer. Dazu sind mir die Aufzüge zu oft defekt.

Retro E-Bike – ein Retro E-Bike

Pimp my Bike
Pimp my Bike

When I checked how much new white tires would be I came across pink ones. Ohhhhh. Yes. And I wanted a pink garland. and a fancy bell. And new panels at the side. Found tartan ones. Some of my friends shook their heads when I showed them the conept board. but in the end we agreed the overhauled bike was very much me. So I named it the KittyBike – yes, it is female.
Als ich zum Preisvergleich nach neuen weissen Radmänteln geschaut hatte sind mir diese in Pink begegnet. Ohhh yessssss! Meins! Und ich wollte eine rosane Blümchengirlande. Und eine tolle Klingel. Neuer Rockschutz musste auch sein – im Schottenkaro. Einige meiner Freunde schüttelten den Kopf als ich ihnen das Konzeptbord für das Rad zeigte. Aber am Ende fanden sie dann das es genau zu mir passt. Deswegen ist es jetzt das KittyBike. Und ja es ist weiblich.


I found the accessories on eBay. A lot in a local shop where I work. But they only sell bike parts. I made the mistake to ask them to make it ready. They blotched up the job and I gave the bike to my usual place. Who could have ordered me the pink tires, too. The bike was finally ready for usage (and safe enough to be on the streets) only a few days before the ride. So no getting used to the saddle.
Die Accessoires habe ich bei eBay gefunden. Das meiste sogar in einem Laden in der Stadt in der ich arbeite. Kein Fahrradladen, sondern einer mit Teilen für Fahrrädern. Ein grosser Unterschied. Ich habe den Fehler gemacht mir das da einbauen zu lassen. Dumme Idee – mein Zweiradmeister hat dann die Fehler in der Woche danach wieder ausgebügelt. Und ja, der hätte mir die pinken Mäntel auch besorgen können. Ein paar Tage vor dem Tweedrun war das Rad dann endllich fahrbereit (und verkehrssicher). und ich hatte nicht wirklich Zeit um mich an den neuen Sattel zu gewöhnen.

So after only a few miles on the KittyBike we went to a 20k bike ride with coffe and cake in the middle. 20k isn’t much but when things don’t work out it can feel rather long. Fortunately it was plain sailing. The bum and the saddle had no problems with each other. There was enough space for the bike on the train on the way out and back again. I managed to make the fascinator for the day on the way.
Nach nur wenigen Kilometern auf dem KittyBike ging es dann auf eine 20km Fahrt mit Kaffee und Kuchen zur Pause. 20 Kilometer sind nicht viel, aber wenn es nicht rund läuft kann das sich verdammt ziehen. Glücklicherweise war alles wunderbar. Hintern und Sattel mochten sich auf Anhieb. Es gab genug Platz im Zug auf Hin- und Rückreise für mein Rad. Ich habe es auch geschafft auf der Hinfahrt den Fascinator punktgenau herzustellen.

Pink met Grey, Beige and Brown
Pink trifft auf Grau, Beige und Braun

The Tweedrun at Gütersloh is an event from the local town marketing. Already the fourth one. It starts and ends in the courtyard of thelovely historic city museum. A smallish but stylish tour for 80 participants. I think we started out with about 60-70. The weather was cold and windy. Before we set out it even rained a bit. Ok, only drizzle but not your average idea of nice cycling weather.
Der Tweedrun in Gütersloh ist eine Veranstaltung vom lokalen Stadtmarketing. Schon der vierte seiner Art. Start und Ziel war der historische Hof des Stadtmuseums. Eine kleine aber feine Tour für 80 Teilnehmer. Wetterbedingt sind wir aber nur mit ca. 60-70 Leuten gestartet. Es war kühl und windig und zur Einstimmung hat es vor der Eröffnung noch etwas genieselt. Gutes Fahrradwetter sieht anders aus. Aber es blieb trocken.

Well dress people dancing – what a pleasant sight.
Gut gekleidete Menschen tanzen – was für ein schöner Anblick.

Klick here for a short video clip.
https://drive.google.com/open?id=0B7lHMivTaX85UVkzeXpuMXNoRHM

The bikes were mainly historic. A Swiss army bike was there along with a penny farthing. Lots of lovely bikes mainly from the 50s. A few gentlemen told me they’d better not show any pics of my bike to their other halves as they were afraid the pink „wheels“ might catch on. I met quite a number of interesting people. Including the organizers of the Tweedrun in Rheine on May 14th, 2017. It is the day of the regional elections – so I’ll give that one a miss. Sadly. Maybe next year.
Die meisten Räder waren historisch. Ein schweizer Armeerad war dabei, ebenso wie ein Hochrrad. Viele schöne Rädern waren dabei, die meisten gefühlt aus den 1950ger Jahren. Einige der Herren meinten es wäre besser wenn mein Rad nicht auf den Pressebildern landen würde, das könnte zuhause beider besseren Hälfte ebenfalls den Wunsch nach rosa Reifen auslösen. Ich habe viele interessante Leute getroffen. Auch die, die den Tweedrun in Rheine am 14.05.2017 organisieren. Das ist aber auch der Tag der Landtagswahl in NRW – also werde ich da nicht hinfahren. Schade. Aber vielleicht nächstes Jahr.

The gentlemen were quie a sight. I do like men in suits. But the ladies were also a sight to behold. Original tweed suits met jodhpurs and a few interesting hats. Still I was a bit more colourful than most. And the only lady in a larger plussize. The ride itself was an easy tour, the speed a bit too relaxed for my liking. The wind was chilly and I changed the fascinator  against my black beret for the way back.On the plus side – my fascinator is quite wind- and bikeproof.
Die Herren waren ein schöner Anblick.  Aber ich mag auch Männer im Anzug. Die Damen waren auch eine Augenweide. Original Tweedkostüme trafen auf Reiterhosen und einige interessante Hüte. Trotzdem war ich dann doch mal wieder etwas bunter. Und die einzige bei den Damen in einer wirklich grossen Grösse. Die Fahrt selber war entspannt, das Tempo etwas zu langsam für meinen Geschmack. Der Wind war kalt und auf der Rückfahrt habe ich meinen Fascinator gegen eine Baskenmütze getauscht. Mein Fascinator ist aber erstaunlich wind– und fahrradfest.

In the end there were a few prices – for the best dressed lady, gentleman, bike, etc. But I would have like to find the opportunity for a chat with Sybille Hilgert from Ladyblog but maybe next time. I saw the saussage dogs from the blog though. I cut my visit short as my train only left once an hour. And it was still cold and windy and looked like it would start to drizzle anytime again. So I quickly said my good-byes. I’ll be back next year!
Am Ende gab es noch ein paar Preise  – für das beste Outfit, Fharrad, etc. Ich hätte noch gerne die Gelegenheit zum Austausch mit Sybille Hilgert vom Ladyblog genutzt – aber vielleicht beim nächsten Mal. Die beiden Blog-Dackel habe ich gesehen. Allerdings musste ich mich auf französisch verabschieden, da mein Zug nur einmal die Stunde fuhr. Es war immer noch kalt und windig und sah nach weiterem Nieselregen aus. Also gab es ein paar kurze Verabschiedungen. Vielleicht sieht man sich nächstes Jahr wieder, ich bin wenn es geht dabei.

Jacket: H+M, a few years old, bought 2nd hand, shortened and altered
Skirt: Adalene in black roses by LindyBop, 2016
Tartan Scarf: no name
Dark Green Tights: C+A
Shoes: brogues by Deichmann, ca. 2015
Handbag: Bree, sorted out by my Mum, ca. 2014
Fascinator: Miss Kittenheel

Back again in Pink Polka-Dots

Miss Kittenheel is back online! A few mishaps and then my blog was gone for a week. But there was also an opportunity in that involuntary break. I had a good thought to remind myself why I do this and what I want.
Miss Kittenheel ist wieder da! Durch die Kombination ein paar unglücklicher Faktoren war mein Blog eine Woche offline. Aber die unfreiwillige Pause hatte auch ihr gutes. Ich habe die Tage genutzt um in mich zu gehen und mir zu überlegen warum ich das alles mache und was ich will.

That looks a bit different to when I first started. Back when I started my blog I had exalted ideas. Of many cooperations. Glittering events. Life like so often turned out differently. I pouted a bit for a while. But not anymore. I made a few cooperations. Some were great fun. A few not so much. However all were educational.
Das sieht mittlerweile etwas anders aus als ich mir das am Anfang vorgestellt hatte. Als ich mit dem Blog angefangen hatte, hatte ich überzogene Vorstellungen. Von ganz vielen Kooperationen. Schillernden Veranstaltungen. Aber das Leben ist oft anders. Ich habe ein wenig geschmollt. Nicht mehr. Ich habe ein paar Kooperationen gemacht. Einige waren toll. Andere nicht so sehr. Gelernt habe ich immer was.

And yes, I have been to some really cool events and places too, because of my blog. I met quite a few fascinating people through blogging and some where I was baffled why they were successful. Don’t give me that diligence crap. with some I struggled  to tell them apart. That is also due to me being a bit of an analphabet when it comes to facial recognition.
Und ja, ich durfte zu einigen tollen Events und Orten wegen des Blogs. Ich habe viele fazinierende oder spannende Menschen durch das Bloggen kennengelernt. Bei manchen habe ich mich gewundert warum sie so erfolgreich waren (oder sind). Das hat nicht immer was mit Fleiss und Einsatz zu tun. Bei manchen hatte ich Probleme sie auseinander zu halten. Das liegt aber auch daran, dass ich ein ziemlicher Gesichtsanalphabet bin und die gleichen Leute öfters kennenlernen kann.

But basically that is not what keeps my blog going. It is the fun, the indulgence and also the responses I get. Sure there are not a lot of comments as they were „before“ on most blogs. But it is the personal feedback that motivates me way more that the fullest goodie bag. It feels ace when you know you are responsible that someone bought and wore her first dress in twenty years.
Aber wenn ich ehrlich bin, dass ist nicht warum ich mit meinem Blog weiter mache. Es macht Spass, ist etwas was mir gut tut und ja, ich mag die Bestätigung.  Es wird auf den meisten Blogs nicht mehr so viel kommentiert wie „früher“. Aber das persönliche Feedback ist trotzdem grossartig und motiviert mich mehr als die prallste Goodie Bag. Es fühlt sich toll an wenn man gesagt bekommt, dass man dafür verantwortlich ist, das sich jemand nach knapp 20 Jahren das erste Kleid kauft, anzieht und sich darin wohl fühlt.

I love it to have a save place where I make all the decisions. Be that styling or design issues, time management, cooperations either with firms or fellow bloggers.  I neither have that freedom in my job as a landscape architect nor in politics.
Ich liebe diesen Ort an dem ich alle Entscheidungen fälle. Egal ob styling oder design, Zeitplanung, Kooperationen mit Firmen oder anderen Bloggern. Diese Freiheit habe ich weder in meinem Job in der Landschaftsarchitektur oder in der Politik. 
 

So the fun will continue!
Der Spass geht also weiter!

This outfit sums me up pretty well. It is quite typical. We got a dress, some basics and some fun things. The basics are the sturdy brogues, the tights, the cropped denim jacket, the black chiffon pussy bow blouse, the beret and the mini messenger bag. The dress is a part of the fun things together with the cat umbrella.
Dieses Outfit ist recht typisch für mich. Da ist ein Kleid, einige Basics und Dinge, die Spass machen. Die Basics sind die Hochfrontpumps, the blickdichte Strumpfhose, die selbstgekürzte Jeansjacke, die schwarze Chiffon-Schluppenbluse, die Baskenmütze und die kleine Umhängetasche. Das Kleid gehört zu den Dingen, die Spass machen – zusammen mit dem Katzenschirm.
dress: Tabby in Pink Polka Dots by LindyBop, 2016
jacket: self cropped by H+M, 2016
tights + bag: C&A
shoes: Deichmann, ca. 2014
umbrella: Kitty-Cat translucent dome via TopVintage, 2016

On the Go: Gingham Girl – Kleinkariert in Schwarz und Weiss

This outfit has been on my mind for a long time. I really like black and white gingham but somehow like dogtooth it doesn’t quite work for me. The dress ia another variation of LindyBop’s Audrey. I got quite a few of them. Florals, uni, checks, dots, etc.
Dieses Outfit wollte ich schon seit einer Weile zeigen. Ich mag das schwarz-weisse Vichykaro sehr. aber ähnlich wie Hahnentritt finden wir nicht wirklich zueinander. Dieses Kleid ist eine weitere Variante von LindyBops Audrey. Ich habe  einige davon. Mit Blumenmustern oder Punkten, in Uni, etc.

This one is made of a seersucker like material. In black and white. Paired with a cream cardi I prefer to wear as a wrap and a toile scarf I got at a plus size secondhand market. The shoes and handbag pick up the pink from the scarf.
Das Kleid ist aus einer Art Seersucker. In Schwarz-Weiss. Kombiniert hier mit einer cremefarbenen Strickjacke. Getragen als Weickeljacke. Das Tuch mit dem Toile de Jouy Muster habe ich letztes Jahr beim Plussize-Flohmarkt Weiberkram XL gekauft. Die Schuhe und die Handtasche greifen das Pink des Musters auf.

I am still recovering from a tooth operation. Got a hurty cheek and I am rather worn out. The swelling recedes very slowly. So enough text. Here are the pics.
Ich erhole mich immer noch von einer Zahn-OP. Die Backe tut weh und ich bin immer noch platt. Die Schwellung lässt langsam nach. Genug Text. Hier sind die Bilder.






dress: Audrey in black and white Gingham, LindyBop, 2016
cardi: Cropped version in Cotton-Mix, by Boden Clothing, 2015
heels, scarf, sunglasses: no name
handbag: MyPepita, Spring 2016

French Curves: Candy et DIY your Closet Bonbon Fascinator

Thème du mars pour les French Curves est Candy. Comme les bonbons. Je n’a pas beaucoup des choses en couleurs bonbon. J’ai vendue cette robe là. Mais j’ai trouvé quelquechose dans ma garderobe.
Theme of the French Curves Fashion Challenge in March is Candy. As in Sweets. I don’t have a lot in candy colours. And I sold that dress. But I found something in my wardrobe.

Les pantoufles de Frollein von Sofa s’appellent Candy. Ils sont du velours (thème du février) rouge et ont des bonbons rose scintillant. J’adore la creativité de la Frollein. Elle fait des petits chapeaux et ils sont une veritable fête.
These Mules from Frollein von Sofa are called Candy. They are made of bright red velvet (february’s theme) and got lovely sparkling pink sweets on top. Anyway I adore the creativity of the Frollein. She makes striking and adorable mini hats. They are a veritable feast.

Un autre challenge était DIY your Closet de Kathastrophal et Mein Feenstaub. J’ai fait 8 fascinateurs et un demi chapeau pour ça en 2016. Cet an le nom à changée et il y a aussi dès thèmes. Moi je suis un peut „one-trick pony“ -toujours le même rengaine avec moi.
Another challenge was the DIY your Closet by Kathastrophal and Mein Feenstaub. I made 8 fascinators and a half hat for that in 2016. This year the name of the challenge changed and there are themes now. It is also more sewing related. And I am out – am probably too fmuch of a one trick pony for that.

Mais j’aime bien mes petits chapeaux. Le dernier est inspiré par la Frollein. Et je le fait pour le challenge Candy. Pas mal pour un vieux couverture d’un coussin et un morceau de cotton rose strié.
I’ll stick to my fascinators. I just like to make these mini hats. The latest one is inspred by the Frollein for the Candy challenge. Not bad for an old pillow case and a bit of stripey pink cotton.

Comme j’ai déjà dit je n’a pas beaucoup des choses en couleurs bonbon. Le rose fort va très bien avec le rouge vivant. Rose dans tout ses variations et noir sont toujours une bonne idée. Le top peplum et la jupe crayon sont très formal et un joli contraste avec les mules.
Like I already said before I don’t own a lot of things in candy colours. The bright pink works rather well with the vibrant red. Pink (in all of its shades)and black are always a good idea. The peplum top and the pencil skirt are quite formal and a nice contrast to the playful mules.

Après le shooting. avec des ballerines. Mieux pour le shopping.
After the shooting. I changed into flats – better for shopping that way. top peplum / peplum top: H+M, winter 2015/ 2016
jupe/ skirt: Falda by Dolly & Dotty, 2016
chapeau / hat: Miss Kittenheel, 2017
pantouffles / mules: Candy by Frollein von Sofa, 2015
pink shirt + ballerinas: BonPrix, 2015
trench: Florence & Fred, ca. 2011
broche / brooch: Luxulite, 2015
lunettes/ sunglasses: no name, Summer 2016
sac a main / handbag: MyPepita, Spring 2016
sac de toile / canvas shopper bag: Caticorn by Primark, Spring/ Summer 2016
foulard / shawl: Navabi, Winter 2015
collants / tights: H+M, a few years ago

Le French Curves est créé par Gaëlle Prudenico et réunit chaque 16 du mois des dizaines de blogueuses curvy francophones. La mission: composer une tenue autour d’un thème commun, dans nos style individuels. Le challenge embrace la diversité que nous avons, nos morphologies et des tailles de confections différentes. Regarde les autres contributions!
The French Curves were created by Gaëlle Prudenico. Each month dozens of curvy French speaking bloggers take part in the challenge. The mission: to create an outfit around a shared theme, in our own styles. This challenge celebrates the diversity we have, our different body types and sizes. Check out the other posts!


French Curves




























GermanCurves: Inspired by RetroChick

Welcome back to another round of German Curves. Theme of the month is „style an outfit inspired by your favourite blogger and tell us why you picked them“. It was an obvious choice for me: Gemma from RetroChick, based in the UK. She isn’t a plussize blogger. Her style is quirky, retro and fun.
Willkommen bei einer weiteren Runde der German Curves. Thema diesen Monat ist „Ein Outfit inspiriert von deinem Lieblingsblogger und warum du sie und ihren Stil magst“. Die Wahl fiel mir leicht – das ist Gemma von RetroChick aus England. Sie ist keine Plussize-Bloggerin. Ihr Stil ist eigenwillig, retro und macht Spass.



As a blogger I read a few other blogs. Not as many and as regulary as I like. Apart from work and politics,turned producing my own content and social media stuff out a bit more time consuming than I anticipated when I started my blog. But there are some I like to read because they are good reads, others because I like them and a few because they inspire me. Gemma fits all of that.
Als Bloggerin lese ich einige andere Blogs. Nicht so viele und so regelmässig wie ich das gerne würde. Neben meiner Arbeit und der Politik, nimmt das Erstellen eigener Inhalte und Social Media Pflege mehr Zeit in Anspruch als erwartet als ich mit dem Bloggen anfing. Aber es gibt natürlich einige denen ich folge weil sie einfacht gut zu lesen sind, andere weil ich sie mag und einige wenige weil sie mich inspirieren. Gemma schafft es in alle drei dieser Kategorien.


When I did my research to check if there still is a niche for my style I came across her. We do like quite the same things. And I admit she is responsible for more than a few things I own. Like this LindyBop dress – when I saw it on her I so wanted that dress. That started an obsession with the brand. LindyBop soon afterwards became the number one in my wardrobe. And no, they don’t sponsor me!
Als ich recherchierte ob ich überhaupt das Bloggen anfangen sollte, ob es noch eine Nische für mich git habe ich ihren Blog entdeckt. Wir mögen schon sehr, sehr ähnliche Dinge. Und sie ist für mehr als nur ein paar Sachen in meinem Schrank verantwortlich. Wie dieses Kleid von LindyBop – als ich das an ihr sah wollte ich das auch. Das war der Beginn einer Leidenschaft für dieses Label, das mittlerweile meine Garderobe dominiert. Und nein, die sponsorn mich nicht!

Gemma from RetroChick likes stripes, novelty prints, cocktails (even more when they are on her clothing as well), berets, roller derby and a vintage style that isn’t authentic but something you can wear outside a museum. I appreciate her wit and humor when she writes about the vintage lifestyle or how to spot a blogger.
Gemma von RetroChick mag Streifen, NoveltyPrints (immer wieder ist die Übersetzung schwer – grafische Muster – ob Katzen oder Landschaften), Cocktails (auch oder gerade wenn sie sich auf ihrer Kleidung wiederfinden), Baskenmützen, Roller Derby und einen Vintage-Stil der nicht authentisch, aber dafür ausserhalb eines Museums tragbar ist. Ich mag ihren Humor und ihre Art die Dinge zu sehen – ob sie über die Tücken des Vintage-Lebens oder aber darüber wie man einen Blogger erkennt schreibt. Sie schreibt ausschliesslich auf Englisch.


The hat, marabou bag and the kittenheels are something you won’t see on her blog. That is the „inspired by“ bit. Gemma doesn’t show a lot of handbags. And though I got quite a selection mine with the most mileage is a crossover mini messenger bag. Because it is damn practical. On the bike and even for semi-formal receptions. You got both hands free – one to shake hands and the other one for a drink (or a plate, or a drink and a plate a bit later).
Der Hut, die Maraboufeder-Tasche und die Kittenheels findet man so nicht auf ihrem Blog. Das ist der „inspiriert von“-Teil. Gemma zeigt auf ihrem Blog wenig Handtaschen. Auch wenn meine eigene Sammlung recht umfangreich ist, ist die Tasche mit dem meisten Freigang eine kleine Umschlagtasche, die man quer über dem Körper tragen kann. Das ist verdammt praktisch. Auf dem Fahrrad oder bei nicht allzu festlichen Empfängen. So bleiben die Hände frei – eine zum Hände schütteln und die andere für ein Getränk (oder einen Teller, oder etwas später für ein Getränk und einen Teller).

I hope one day I meet Gemma in person – she sounds fun. Maybe next year I’ll find the time to drop by Norwich Cocktail Week for a few drinks. Not surprisingly I got a dress for that, too.
Ich hoffe irgendwann treffe ich Gemma auch mal persönlich – sie klingt nach jemand mit dem man viel Spass haben kann. Vielleicht finde ich ja nächstes Mal die Zeit bei der Cocktail-Woche in Norwich für ein paar Drinks vorbeizuschauen. Wenig überraschend habe ich auch dafür schon das passende Kleid.


stripey jacket: Studio Untold, Spring 2016 – designed by Ela from Conquore – shortened for me (for my petticoat skirts and dresses), sold out
sweater: „Lipstick on your Collar“ for Joanie Clothing, Winter 2016/ 2017
skirt: Falda by Dolly and Dotty, Summer 2016
kittenheels: nude suede, Buffalo London, ca. 2007
marabou handbag: a present, no name, ca. 2008
hat: true vintage, Fräulein Anders, Berlin, bought Summer 2016

Have a look at the other contributions of the German Curves – I am quite curious who was inspired by whom.
Schaut Euch noch die anderen Beiträge der German Curves an – ich bin gespannt wer von wem inspiriert wurde.


Sweet Lipsticks – a summer dress for all seasons

Black is safe. Especially in construction. At least on the planners side. A solid choice for all seasons. Lipsticks are fun. And sexy. And that is the dress too. I have worn it in Berlin for the 2016 Summer fashion week. A good choice.

By the way – theme of the month is black, white and pink. 

Pussy bow blouses are always a bit prim. Even when a little sheer. A whiff of librarians, school marms, the strict secretary. The chiffon softens that somewhat. But the idea still lingers in the back.

I like to wear this to work. Not for meetings though. By the time I publish this I will have worn this look to a political gathering. A friend asked me if I wanted to be her plus one. And I was curious. I wouldn’t wear it to a similar event of my own party. But after a change of plans it was either wear it all day today or get changed before I leave work. And I couldn’t be arsed to do that.

The pattern is ace!

Matching the decoration – by accident.
The tartan bag would have been an excellent choice with it’s matching colours.
Ok, looking back I stood out. But not in a bad way. I think I prefer the „all season“ or winter version to the summmer style. What about you?

dress: Vanessa in Black Lipstick by LindyBop
blouse: Kathleen by HellBunny
tights: C&A
heels: Deichmann